Zu den Wahlen im März 2018 haben wir rund 40 Stadt- und Gemeinderatskandidierende von links bis rechts «auf einen Kurzen» getroffen und über etwas geredet, was im Wahlkampf auf den Tisch musste: das Thema Kultur. Zeit pro Gespräch: 100 Sekunden. Das Resultat: viel Informationen, Meinungen und Unterhaltung sowie ein kollektives und jederzeit zugängliches virtuelles Gedächtnis für die laufende Legislatur. Hier geht's zu allen Videointerviews ((verlinken zu Interviews)). #wintiwahl18

Stadtrat: Die Kandidierenden

ANNETTA STEINER (GLP):

Kulturstadt Winterthur bedeutet für mich Vielfalt, Begegnung und viele Chancen.


CHRISTA MEIER (SP):

Kulturstadt Winterthur bedeutet für mich, dass in Winterthur Kultur Teil der Identität ist – und dass wir darum die kulturelle Vielfalt pflegen und lebendig erhalten müssen, damit Winterthur lebendig bleibt und es uns gut geht.


NICOLAS GALLADÉ (SP):

Kulturstadt Winterthur bedeutet für mich Musikfestwochen auf der Steinberggasse, Hukedicht im Gaswerk, «Die wo nid chönd Tschutte» im Salzhaus, auf Radio Stadtfilter – und manchmal leider auch auf der Schützenwiese.


BARBARA GÜNTHARD-MAIER (FDP):

Kulturstadt Winterthur bedeutet für mich: DAS Brooklyn der Schweiz. Hier fusselts, hier lebt’s, hier ist man kreativ – seit jeher, unsere Gründerväter haben uns Kulturinstitutionen hinterlassen, heute LEBEN wir Kultur an den Musikfestwochen und vielem mehr.


JÜRG ALTWEGG (GRÜNE):

Kulturstadt Winterthur bedeutet für mich ein vielfältiges Angebot für jeden Geschmack: Konzerte an den Musikfestwochen oder beim Musikkollegium, im Stadt-, Figuren- oder Casinotheater, im Kunstmuseum in der Fotostiftung oder im Technorama.


STEFAN FRITSCHI (FDP):

Kulturstadt Winterthur bedeutet für mich, dass Winterthur auch weiterhin ein vielseitiges kulturelles Angebot für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Besuchenden hat.


BLERIM BUNJAKU (PARTEILOS):

Kulturstadt Winterthur bedeutet für mich: ein Ort, wo man der Kunst jeden Tag aufs Neue begegnet, dies in den Industriezonen, Museen und vor allem in der schönen Altstadt.


MICHAEL KÜNZLE (CVP):

Kulturstadt Winterthur bedeutet für mich: Kultur ist die Essenz, welche unsere Stadt ausmacht, stark macht, lebenswert und mich stolz macht!


YVONNE BEUTLER (SP):

Kulturstadt Winterthur bedeutet für mich die Möglichkeit, aus dem Alltag auszubrechen, mich inspirieren zu lassen und vor allem auch zu geniessen; erst die Kultur macht die Stadt zu einer Stadt!



Gemeinderat: Die Kandidierenden

ALEXANDRA STADELMANN (CVP)


CHRISTIAN GRIESSER (Grüne)


DAVID BERGER (AL)


GABI STRITT (SP)


LILIAN BANHOLZER (EVP)


MONIKA IMHOF (SP)


RAPHAEL PERROULAZ (FDP)


ROMAN HUGENTOBLER (AL)


TOM WEILER (SVP)


YVONNE R. GRUBER (BDP)


BARBARA HUIZINGA-KAUER (EVP)


CHRISTOPH BAUMANN (SP)


DOMINIK SIEGMANN (SP)


LEA JACOT (SP)


LUCIA ANGELA CAVEGN (GLP)


NADINE ANWANDER (CVP)


RENATE DÜRR (Grüne)


SILVIA GYGAX-MATTER (GLP)


URS BÄNZIGER (FDP)


BENEDIKT ZÄCH (SP)


CHRISTOPH MAGNUSSON (FDP)


FREDY KÜNZLER (SP)


LENA WENGER (FDP)


MARTIN ZEHNDER (GLP)


PHILIPPE WEBER (SP)


RETO DIENER (Grüne)


SIMON BÜCHI (SVP)


URS GLÄTTLI (GLP)



Die Spielregeln

www.wintiwahl18.ch ist eine vom Verein Kulturlobby Winterthur ins Leben gerufene Wahlplattform für Stadtrats- und Gemeinderatskandidierende. Über 200 Freiwilligenstunden wurden von den Macherinnen und Machern in das Projekt investiert.

Spielablauf

  • Dauer Interview: 100 Sekunden.
  • Inhalt: einfache, kurze Fragen zum Thema Kulturstadt.
  • Beginn Interview: vorbereitetes Kulturstadt-Zitat.
  • Frageauswahl: Wurde vor Ort gezogen.
  • Fragen: Wurden spontan beantwortet.
  • Spielraum: Fragen konnten ausgelassen werden.
  • Schnitt: Die Interviews wurden nicht geschnitten.
  • Anzahl Versuche: Jede Person hatte nur einen Versuch.

 

Verteilschlüssel

  • Schlüssel Stadtrat: alle offiziellen Kandidierenden.
  • Schlüssel Gemeinderat: Sitze im GGR / 2 – gerundet auf die nächste ganze Zahl.
  • Minimalanzahl Interviews pro Partei = 2.
  • Höchstanzahl GGR-Interviews/Partei gem. Schlüssel: SP: 8, SVP: 7, FDP: 4, GLP: 4, Grüne: 3, EVP: 2, CVP: 2, AL: 2, BDP: 2, PP: 2, EDU: 2.

 

Macherinnen und Macher

  • Der Verein Kulturlobby Winterthur ist ein Zusammenschluss von über 80 Institutionen, Gruppierungen und Einzelpersonen, die im Grossraum Winterthur kulturelle Veranstaltungen organisieren oder Kultur schaffen.
  • Das Projekt konnte nur dank der grossartigen Unterstützung von janto film realisiert werden – Merci Antonio Calì und Silvan Gerber!
  • Eine Arbeitsgruppe der Kulturlobby hat sich mit enormem  Einsatz und rund 200 Freiwilligenstunden dem Projekt «auf einen Kurzen» gewidmet – grossen Dank an Laura Bösiger, Michael Breitschmid, Eve Hübscher, Aleks Toskovic, Samuel Frey, Marion Maurer, Remo Longhi, Yvonne Dünki, Jane Wakefield, Rolf Heusser.
  • Daten Interviews: 11.01.2018 und 18.01.2018. 
  • Interview-Anmeldungen im Vergleich zum möglichen Kontingent: SP: 11/11, SVP: 2/8, FDP: 6/6, GLP: 5/5, Grüne: 4/4, EVP: 2/2, CVP: 3/3, AL: 2/2, BDP: 1/2, PP: 0/2, EDU: 0/2, Parteilos: 1.
  • Zurückgezogene Interviews: 0